Mythologie - Marcos Homepage

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Mythologie

Serien > Teen Wolf

Teen Wolf bedient sich zahlreicher Verweise in die Mythologien verschiedener Kulturen mit dem besonderen Fokus auf Mensch-Tier-Formwandler. Das Grundgerüst bildet dabei die nordisch-keltische Mythologie (wie z. B. Nemeton, Druiden), daneben gibt es auch zahlreiche Referenzen in die griechische (wie z. B. Legende von Lykaon, Deukalion). Auch die Bezeichnungen der Werwolfarten sind Entlehnungen aus dem griechischen Alphabet: Alpha Α α, der erste Buchstabe; Beta Β β, der zweite Buchstabe sowie Omega Ω ω, der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet. Mit dem Kanima in der zweiten Staffel gibt es zudem auch Verweise in die südamerikanische Sagenwelt. In der zweiten Hälfte der dritten Staffel wird ferner auf mythische Elemente des südostasiatischen Raums, vor allem auf die japanische Mythologie (z. B. Kitsune, Oni), Bezug genommen. Der „Werkojote“, der ebenfalls in der zweiten Hälfte der dritten Staffel eingeführt wird, wiederum lässt sich – Kojoten (auch Präriewölfe genannt) leben nur auf dem nordamerikanischen Kontinent – auf die Mythologie der amerikanischen Ureinwohner zurückführen.

Die Welt von Teen Wolf ist nicht nur reich an verschiedenen Arten von Formwandlern, sondern auch reich an Symbolen und Ritualen. Insbesondere die Triskele taucht immer wieder in unterschiedlichen Variationen (z. B. in einer Rundform als Tattoo auf Dereks Rücken, in einer Hakenform als Logo des Alpharudels oder als Türornament an einem japanischen Schrein) auf. Die Deutungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Bezogen auf Werwölfe kann es etwa für die drei Arten von Werwölfen stehen. An anderer Stelle wird es mit dem buddhistischen Mantra „Drei Dinge können sich nicht lange verstecken: Die Sonne, der Mond und die Wahrheit.“ in Verbindung gebracht.

Weitere Symbole:

  •    die Spirale – ein Rachezeichen unter Werwölfen

  •    der Fünffachknoten – das Erkennungssymbol der Druiden


Werwölfe

Werwölfe sind übernatürliche Mischwesen, halb Mensch, halb Wolf, mit der Fähigkeit zum Formwandlen und die Protagonisten der Serie. Die meiste Zeit zeigen sie sich in ihrer menschlichen Gestalt, können sich jedoch bis zu einem gewissen Grad und seltener auch vollständig in Wölfe verwandeln. Allen gemein sind jedoch der Wuchs von Fangzähnen, Krallen und Fell in ihrer tierischen Gestalt.

Werwölfe sind wesentlich stärker, schneller und beweglicher als Menschen, zudem verfügen sie über geschärfte Sinne und die Fähigkeit, Verletzungen und chronische Krankheiten (wie Narben, Asthma, Epilepsie oder Krebs) binnen kürzester Zeit heilen zu lassen. Dies führt auch dazu, dass sie gegenüber der Wirkung von Alkohol unempfindlich sind. Weitere besondere Fähigkeiten sind der negative Schmerztransfer von einer Person oder einem Lebewesen, um ihre Schmerzen zu lindern sowie die Fähigkeit der Gedankenübertragung über das Einführen der ausgefahrenen Krallen in den Nacken des Empfängers.

Unter dem Einfluss des Vollmonds sind die Kräfte eines Werwolfs am stärksten, insbesondere dann, wenn es zu einem Supervollmond kommt, wo der Mond sich besonders nah an der Erde befindet. In der Nacht einer Mondfinsternis hingegen, verlieren sie ihre Kräfte.

Gefährlich für Werwölfe können u. a. folgende Substanzen werden:

  •    Vogelbeeren bzw. Eberesche (engl. mountain ash) – führt zu Halluzinationen und einer generellen Schwächung, in Pulverform    ausgestreut erschafft es für sie eine undurchdringbare Barriere;

  •    Mondstein (engl. moonstone) – unterdrückt die Formwandlungsfähigkeit und führt bei längerer Anwendung zum kompletten    Kontrollverlust;

  •    Eisenhut bzw. Wolfswurz (engl. wolfsbane) – ist für Werwölfe hochgiftig, kann zum sofortigen Bewusstseinsverlust führen und    verhindert Heilungsprozesse;

  •    Misteln (engl. mistletoe) – sind hochgiftig für Werwölfe und Menschen;

  •    Wolfsflechte (engl. wolf lichen) – ist hochgiftig für Wölfe und Füchse.


In der Teen-Wolf-Mythologie gibt es drei Arten von Werwölfen: Alphas, Betas und Omegas.

Alpha

Ein Alpha ist der Stärkste sowie der Anführer eines Werwolfrudels. Für ein einfaches Rudel sind drei Betas nötig. Je größer das Rudel, desto stärker ist auch der Alpha. Neben Rudeln mit Betas gibt es auch reine Alpharudel. Ein Beta kann durch das Töten seines Alphas selbst zu einem Alpha werden. Wird ein Mensch von einem Alpha gebissen, so stirbt dieser üblicherweise entweder an dem Biss oder wird ein Beta-Werwolf. Sollte allerdings eine Immunität gegen den Biss vorliegen, kommt es zu keiner Umwandlung, jedoch können andere Nebenwirkungen auftreten (siehe Kanima und Lydia Martin). Des Weiteren heilen die durch einen Alpha zugefügten Verwundungen deutlich langsamer. Eine weitere bedeutende Fähigkeit des Alpha-Werwolfs ist, dass er seine eigene Fährte unterdrücken kann. Die Augen eines Alphas leuchten rot.

Wahrer Alpha

Eine Sonderform des Alphas ist der „wahre Alpha“, der nur sehr selten, nämlich nur alle hundert Jahre, vorkommt. Ein Beta oder Omega können zu einem „wahrer Alpha“ werden nicht durch das Töten eines Anderen, sondern durch bloße Charakterstärke. Die Augen eines „wahren Alphas“ leuchten, wie die eines normalen Alphas, rot.

Beta

Betas sind die häufigste Form der Werwölfe und Teil eines Rudels. Ein Beta kann jemand von Geburt an sein oder durch den Biss eines Alphas werden. Betas haben eine mentale Verbindung mit ihrem Alpha, durch die sie gerufen und teilweise gesteuert werden können. Insbesondere in der ersten Zeit nach dem Biss sind sie, und im Besonderen in Vollmondnächten, triebgesteuert und verfügen nicht über die nötige Selbstkontrolle, sodass Werwolfjäger schnell auf sie aufmerksam werden. Die Augen von Betas leuchten gelb bzw. blau. Blau steht dabei dafür, dass der Beta ein unschuldiges Leben genommen hat.

Omega

Omegas, die einsamen Wölfe, gehören keinem Rudel an und gelten als die Schwächsten unter den Werwölfen, wodurch sie oft von Werwolfjägern getötet werden. Betas können zu Omegas werden, indem sie freiwillig ihr Rudel verlassen, aus dem Rudel geworfen werden oder der/die einzige Überlebende eines Rudels sind. Auch Alphas können zu Omegas werden. Omegas haben orange leuchtende Augen.

Der Begriff „Omega“ kann auch abwertend, im Sinne einer Beleidigung, für rangniedere Beta-Werwölfe verwendet werden.

Werwolfjäger

Werwolfjäger sind Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Zahl der Werwölfe zu dezimieren. Für die Jagd haben sie sich einen eigenen Ehrenkodex auferlegt, der jedoch nicht bindend ist. So sollen etwa nur Werwölfe getötet werden, die bewiesenermaßen Menschen verletzt oder getötet haben. Zudem sollen keine jüngeren Werwölfe, insbesondere Kinder getötet werden. Auch das Töten von Menschen ist untersagt. Weiterhin wird von einem Werwolfjäger, der gebissenen worden ist, erwartet, dass dieser Selbstmord begeht. Die Stellung der Frau bei den Werwolfjägern ist eine besondere, da sie es sind, die letztendlich die Entscheidung über die Tötung eines Werwolfs treffen. Erkenntnisse über Werwölfe sowie andere Formwandler und Kreaturen werden seit Generationen in einem sogenannten Bestiarium gesammelt und weitergegeben.

Zu den Jagdwaffen der Werwolfjäger zählen Pistolen, Armbrüste, Elektroschocker und Jagdmesser. Die Patronenhülsen und Pfeilspitzen sind in der Regel mit Eisenhut gefüllt, das eine schnelle Wundheilung verhindern soll. Weiterhin kommen bei der Jagd auch Blendgranaten, Fallen und Schwerter zum Einsatz, zum Aufspüren zudem Nachtsichtgeräte und Ultraschallsensoren. Zum Foltern wird gelegentlich Strom eingesetzt. Eine geringe Spannung bewirkt, dass sich Werwölfe nicht mehr verwandeln können, aber auch dass Wunden nicht mehr schnell heilen. Ein hoher Stromfluss kann tödlich sein.

Kanimas

Kanimas sind keine Werwölfe, jedoch genau wie sie Gestaltenwandler. Bei Kanimas handelt es sich um eine Mutation aus Werwolfgenen, die ihre Transformation nicht vollständig abschließen können, bis ein in der Vergangenheit liegendes Problem gelöst wird. Im Gegensatz zu Werwölfen sucht ein Kanima (in seiner Beta-Form) kein Rudel, sondern einen Meister. Wenn der Meister eines Kanimas tot ist, so sucht er sich einen neuen. Ein Kanima ist ungefähr so groß wie ein Mensch, hat grünliche Schuppen, einen langen Greifschwanz sowie Krallen, die ein Sekret absondern, das seine Opfer für mehrere Stunden paralysieren kann. In seiner Alpha-Form soll er zudem über Flügel verfügen.

Druiden

Druiden (gälisch „die weise Eiche“) sind wichtige Berater eines Werwolfrudels. Meist weiß allerdings nur der Alpha selbst, wer der Druide des Rudels ist. Das Erkennungssymbol der Druiden ist der Fünffachknoten. Ein besonderer Ort für Druiden ist der Nemeton, ein heiliger Baum.

Darach

„Darach“ (gäl. „die dunkle Eiche“) ist die Bezeichnung für einen vom rechten Weg abgekommenen Druiden. Im Rahmen einer rituellen Opferung will er jeweils drei Menschen aus fünf Personengruppen nämlich Jungfrauen, Kriegern, Heilern, Philosophen und Beschützern töten, um dann deren Fähigkeiten zu erlangen.

Kitsune

Ein Kitsune (japanisch キツネ „Fuchs“) ist wie der Werwolf ein Formwandler. Es gibt insgesamt 13 verschiedene Arten (u. a. Donner), darunter auch den „Nogitsune“ (jap. 野狐), ein dunkler Kitsune. Wie stark ein jeweiliger Kitsune ist, hängt von der Anzahl seiner Schweife ab. Zuerst hat man gar keinen und „verdient“ sich aber nach und nach welche. In extremen Situationen bekommt der Kitsune einen Fuchsmantel, der ihn einhüllt.

Onis

Onis (jap. 鬼 „Dämon“), auch „Ninjadämonen“ genannt, sind Dämonenkrieger mit dem Ziel den Nogitsune zu identifizieren. Sie tragen Hannya-Masken, eine Art Ninjutsu-Uniform und Katanas. Ihre Augen leuchten grünlich-gelb. Ihre Gestalt ist schattenhaft und sie zeigen sich nur Nachts. Sie sind weder gut noch böse. Andere übernatürliche Wesen markieren sie mit dem japanischen Schriftzeichen „己“ (jap. „onore“, was einer gespiegelten „5“ ähnelt und „er/sie selbst“ bedeutet), als Zeichen, dass der Träger nicht besessen ist.

Wendigos

Wendigos sind kannibalische Gestaltwandler, die sich von menschlichem Fleisch und Blut ernähren müssen, um zu überleben. Sie haben doppelreihige Fangzähnen, ihre Augen leuchten weiß, und sie machen ein knurrendes Geräusch, wobei ihre Stimme auch zu einem hohen Gekreische werden kann. Ein Wendigo hat ähnliche übernatürlichen Kräfte wie ein Werwolf, allerdings nicht die gleichen Selbstheilungskräfte.

Chimären

Chimären (engl. Chimara, von griech. Χίμαιρα Chímaira) sind durch medizinische Experimente geschaffene Kreaturen, die zwar über übernatürliche Fähigkeiten verfügen, jedoch im engeren Sinne keine sind. Ziel dieser Versuche ist es verschiedene Fähigkeiten einer Art mit denen einer anderen zu kombinieren.

Höllenhunde

Der Höllenhund (eng. „Hellhound“), der sich sowohl in der griechischen, als auch in der nordischen Mythologie findet, gilt als der Hüter der Toten und Wächter des Übernatürlichen. Er verfügt über die Fähigkeit in Flammen aufzugehen und ist auch physisch sehr stark. Die Augen eines Höllenhundes leuchten orange.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Teen_Wolf_%28Fernsehserie%29





 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü